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Die dritte Kehrwiederburg |
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Die Kehrwiederburg (4)
Der verheerende
Bombenangriff vom 22. März 1945 löschte die ehemals eigene Burg der Hildesen am
Andreasplatz, wie etwa 80% der damaligen Bebauung Hildesheims, aus.
Nach Beendigung des 2. Weltkriegs trafen sich die Hildesen von 1946 an wieder.
Als Kehrwiederburg wählten sie die ehemalige Ratsweinstube in der damals erhalten
gebliebenen Bürgermeisterkapelle.
1952 wurde dem Verein Schlaraffia das ehemalige Grundstück am
Andreasplatz für 6.000 DM rückübertragen.
Da in den 50er Jahren wegen der immensen Kosten an einen Wiederaufbau des Hauses
nicht zu denken war, trennte man sich davon, nachdem die damalige benachbarte
Tapetenfabrik G.L. Peine ein entsprechendes Kaufangebot vorlegte.
Ansichten vom Hotel "Zum Hagentor"
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Mit dem Geld erwarben sich die Schlaraffen 1954 im Hotel
"Zum Hagentor" ein Nutzungsrecht an einem Nebenraum des Festsaals, wo sie nun
die Sippungen (Zusammenkünfte) montags abhalten konnten. An jedem Sippungsabend musste der
profane Saal erst schlaraffisch hergerichtet werden. Die Utensilien der Schlaraffen befanden sich
hinter einer zusammenfaltbaren Holzwand. Von 1960 an sippen die Hildesen in der ehemaligen Dompropstei in der Keßlerstraße. Die vierte Kehrwiederburg entstand mit viel Eigenarbeit der Schlaraffen. Weiland Rt. Prospektus, der profan Bühnenbildner am Hildesheimer Stadttheater war, übernahm die Gestaltung und unter Mithilfe von Mitgliedern des Malersaals erhielt die Burg ihr beeindruckendes "mittelalterliches" Aussehen. Die Schlaraffen der Hildesia fühlen sich als Mieter im Logenhaus gut aufgehoben! Verantwortlich: Rt. Sing-so-nett |